Die Wahlheimat an norddeutschen Küsten mit ihren Städten und Inseln nutzt die facettenreich begabte Künstlerin Karin Wurlitzer sehr augenscheinlich für eine Malerei, in der es um Ordung von Flächen und Linien geht. Um die Übersetzung des Geschehenen aus dem realen Raum in einen neue spannungsvolle Farbkomposition im Abstraktum des Vierecks.
Es ist eine Malerei, die einerseits durch die bewusste Benutzung von Motiven aus dem Alltagsgedächtnis Vertrautheit beim Betrachter hervorruft. Diesen aber andererseits zwingt, seine „Urlauberposition“ – falls vorhanden – zu verlassen und sich einzulassen auf die wirkliche Arbeitswelt der Malerin. Auf eine Kunstwelt eben, die nichts mit Gefälligkeit zu tun hat und haben will.
Dieses Werk entstand bei einer Reise ans Arabische Meer. Simple, fast geometrischen Bauformen, die vertikalen Linien der Straßenlaternen und Strommasten, und die weichen Perspektivverzerrungen erzeugen eine Balance zwischen Realismus und malerischer Abstraktion. Es ist ein still beobachtendes, beinahe kontemplatives Bild eines Ortes in Oman.
Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm (im weißen Schattenfugenrahmen)
1.950,00 €